Dienstag, September 02, 2014
Text Size
++++++  ARCHIV  ++++++  ARCHIV  ++++++  ARCHIV  ++++++  ARCHIV  ++++++  ARCHIV  ++++++
Freitag, den 30. August 2013 um 10:15 Uhr

Kaspersky Umfrage über Internet-Betrugsopfer in Europa

Bewerten Sie diesen Artikel
(0 Bewertungen)
Return of ZeuS: Im Juli hatten 23 Prozent der schädlichen _Spam-Anhänge und -Links Bankinformationen im Visier

Moskau/lngolstadt, 28. August 2013 - Kaspersky Lab hat zusammen mit B2B International in einer Umfrage [1] die Sicherheitsrisiken untersucht, denen Verbraucher im Internet bei sensiblen Transaktionen wie Online-Shopping und -Banking ausgesetzt sind. Demnach gehen in Europa 24 Prozent aller finanziell Geschädigten komplett leer aus und sehen keinen Cent ihres verlorenen Geldes wieder. Nur 4 Prozent haben den Verlust zum Teil zurück erstattet bekommen. Immerhin 72 Prozent der Befragten erhielten eine komplette Entschädigung ihrer Bank, des genutzten Zahlungsdienstes oder Shops.

Wenn man sich die Plattformen – unabhängig davon, ob das Geld zurück erstattet wurde oder nicht – näher betrachtet, über die die Nutzer Opfer beim Online-Shopping oder -Banking wurden, ergibt sich folgendes Bild: Ein Viertel (25 Prozent) der europäischen Befragten gab an, dass die Verwendung von Online-Bezahlsystemen die häufigste Betrugsquelle war, gefolgt von Online-Banking (21 Prozent) und der Nutzung von Online-Geschäften (19 Prozent).

ZeuS nach wie vor sehr gefährlich

Laut dem aktuellen Kaspersky Lab Spam-Report [2] gab es im Juli dieses Jahres einen sehr hohen Anteil an schädlichen Anhängen und Links, mit denen Cyberkriminelle Bankzugangsdaten der Anwender attackierten. Allein 23 Prozent der schädlichen Anhänge und Links im weltweiten Spam-Aufkommen waren Modifikationen der Schädlingsfamilie Zbot/ZeuS, einem weit verbreitetem Spionage- Trojaner, der es auf den Diebstahl verschiedener vertraulicher Daten inklusive Kreditkartendaten von Windows- und von Android-Nutzern abgesehen hat [3].

Effektiver Schutz beim Online-Shopping und -Banking


Dabei haben Anwender durchaus Möglichkeiten, sich vor solchen Machenschaften zu schützen. So bietet Kaspersky Internet Security 2014 [4] im Verbund mit seiner Technologie Sicherer Zahlungsverkehr automatischen Schutz vor Angriffen beim Online-Banking oder bei Bezahlvorgängen im Internet. Das beginnt beim Überprüfen der Authentizität der aufzurufenden Webseiten, geht über den Schutz der installierten Programme vor Exploits und reicht bis zu virtuellen Tastaturen, mit denen Nutzer sicher Eingaben tätigen können und nicht Gefahr laufen, dass die Daten von Unbefugten mitgelesen werden.

[1] Die Umfrage wurde von Kaspersky Lab beauftragt und von B2B International im Juni 2013 durchgeführt. Dabei wurden weltweit insgesamt 8.605 Nutzer aus 19 unterschiedlichen Ländern befragt, darunter auch 397 aus Deutschland.

[2] http://www.viruslist.com/de/analysis?pubid=200883824

[3] ZeuS unterbricht Browseranfragen an Bankwebseiten und suggeriert dem Nutzer, dass er verschiedene zusätzliche Informationen zum Zwecke der Sicherheit anzugeben habe. Fällt der Nutzer auf diesen Trick herein, sind die Bankdaten weg.

[4] http://www.kaspersky.com/de/internet-security
Zuletzt geändert am: Freitag, den 30. August 2013 um 10:57 Uhr
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6